Still-Life

Gemüse Serie

Gemüse ist manchmal schwarz-weiß.Gemüse SerieGemüse SerieGemüse SerieGemüse SerieGemüse Serie

Schrebergärten

Serie Schrebergärten

Auf meinem Arbeitsweg fahre ich durch eine sehr große Schrebergartenkolonie: kleine Holz-Häuschen auf kleinen Parzellen, die auf den Sommer und ihre Menschen warten.

Mehr Fotos gibt es hier.

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Serie: Gebäude an der Elbe

Gebäude an der Elbe

Richtiger Weg

Spitzen-Sonne

Letzten Sonntag an der Elbe. Sonnenschein, leichter Wind. Sonne auf dem Wasser und Schnupfen.

Last Sunday at the Elbe. Sunshine, light breeze. Sun on the water and sniff.

Am Flughafen

Mitarbeiter

Ich arbeite in der Nähe des Hamburger Flughafens. Bei gutem Wetter lässt es sich wunderbar auf das weite Flugfeld schauen und Flugzeuge beobachten. Manchmal passiert gar nichts und das ist irgendwie besonders schön. Diesmal habe ich mir meine Sony A6000 geschnappt und bin in der Mittagspause los.

I work near the airport in Hamburg. When the weather is good, it is a wonderful sight to look at the wide airfield and to observe aircraft. Sometimes nothing happens and that is somehow particularly beautiful. This time I grabbed my Sony A6000 and am off in the lunch break.

 

In der Nacht

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Schnee, Licht, Nacht und die Fotos schnell aus der Hüfte geschossen.

Schnee in Hamburg

Licht über

Schnee bleibt nie lange in Hamburg liegen.

Tag 6 meiner Schiffsreise

Bremerhaven

In Bremerhaven

Wieder früh aufgestanden, diesmal kurz vor Bremerhaven. Sehr langsam näherten wir uns dem Kai. Einmal kurz gedreht und das Schiff wurde festgemacht. Sofort wurden Container entladen. Riesige Kräne ließen riesige Krallen herab und zogen die Container wie Bausteine aus dem Schiffsbauch.

Bremerhaven besteht aus einer riesigen Fläche auf der tausende Container stehen, wie Legosteine. Riesige Containerbrücke arbeiteten an den angelegten Schiffen. Containertransportfahrzeuge (Van-Carrier) fuhren auf und ab, nahmen Container auf und stellten sie wieder ab. Es war eine beeindruckende Choreografie, fast wie ein geordnetes Chaos. Ein Bild, das ich mir stundenlang anschaute – mal wieder.

Wir lagen den ganzen Tag in Bremerhaven und das gesamte Schiff wurde scheinbar einmal komplett ent- und beladen oder umgekehrt.

Am nächsten Morgen fuhren wir früh nach HH zurück, im dicksten Nebel. Ich konnte nichts sehen und mich nicht orientieren. Das Ufer war unsichtbar und ohne Radar wäre wir nicht eingelaufen. Der Kapitän wäre bei diesem Nebel nicht mit dem Auto gefahren, sagte er mir.

Diese Reise war ein großes Abenteuer und ich habe viel gesehen und noch mehr gelernt. Ich habe einen einmaligen Einblick in eine ganz andere Arbeitswelt bekommen. Mehr noch, ich konnte einen Blick auf den globalen Handel werfen und leider sah ich die Ungerechtigkeit, mit der wir unseren Reichtum mehren. Wir sollten viel mehr unseren Blick auf andere Arbeitswelten und Ungerechtigkeiten richten und uns klar machen woher unser Reichtum kommt.

Day 6: In Bremerhaven

Back up early, this time just before Bremerhaven. Very slowly we approached the quay. Once a short shot and the ship was moored. Immediately containers were unloaded. Huge cranes lowered huge claws and pulled the containers like building blocks from the ship’s belly.

Bremerhaven consists of a huge area on which thousands of containers stand, like Legobricks. Huge container bridges were working on the ships. Container transport vehicles (van carriers) went up and down, took up containers and put them down again. It was an impressive choreography, almost like an ordered chaos. A picture I watched for hours – again.

We lay all day in Bremerhaven and the entire ship was apparently once completely unloaded and loaded or vice versa.

The next morning we drove back to HH early in the thickest fog. I could not see anything and did not orient myself. The shore was invisible and we would not have gone without radar. The captain would not have driven the car with this fog, he told me.

This trip was a great adventure and I’ve seen a lot and learned more. I have a unique insight into a completely different working world. Moreover, I could take a look at the global trade and unfortunately I saw the injustice with which we increase our wealth. We should be much more focused on other working environments and injustices, and we should know where our wealth comes from.

Tag 5 meiner Schiffsreise

Bestechend

Rückweg nach Deutschland

Früh aufgestanden im Hafen von Gdynia. Ein Hafen der aus Containerterminals, Werften, einer Marinebasis und Fähranleger besteht. Während der Ausfahrt habe ich sehr viele Fotos gemacht und mal wieder die ganze Zeit von der Brücke geschaut. Nach ein paar Stunden verließen wir die Danziger Bucht und es ging wieder in Richtung Westen.

Wir fuhren immer in Sichtweite des Lands. Immer wieder passierten wir kleine Fischerboote, die scheinbar im Nichts auf der Suche waren. Vögel flogen im Tiefflug über die Ostsee. Hin und wieder tauchten Schiffe hinterm Horizont auf, wurden größer, größer, passierten uns und verschwanden dann wieder hinter dem Horizont. Klingt nicht aufregend, war es aber.

Die Crew besteht aus drei Nautik-Offizieren, die aus Russland kommen. Die fahren drei Monate mit dem Schiff. Die werden dann abgelöst und haben dann vier Wochen Urlaub. Die Techniker im Maschinenraum kommen ebenfalls aus Russland und fahren ebenfalls drei Monate und haben dann auch vier Wochen Urlaub. Für das leibliche Wohl sorgt ein Koch.

Die Deckscrew besteht aus vier Filipinos und die fahren neun Monate mit dem Schiff und haben dann zwei bis drei Monate frei. Manchmal heuern die Filipinos im Anschluss auf einem Schiff in Asien an, ca. für drei Monate. Dann sind sie insgesamt 12 Monate auf See. Ein Filipino hat seine Familie 18 mal in den letzten 20 Jahren gesehen. Natürlich bekommen die einen Hungerlohn und müssen hart dafür arbeiten, fern der Heimat. Das ist eine Kehrseite der Globalisierung.

Return to Germany

Wake up early in the port of Gdynia. A port consisting of container terminals, shipyards, a naval base and ferry dock. During the trip I took a lot of pictures and once again looked the whole time from the bridge. After a few hours we left the Gdansk bay and it went back to the west.

We always went in sight of the country. Again and again we passed small fishing boats, which were apparently in search of nothing. Birds flew over the Baltic Sea. Every now and then, ships emerged behind the horizon, grew bigger, bigger, passed us, then disappeared behind the horizon. Does not sound exciting, but it was.

The crew consists of three nautical officers, who come from Russia. They drive the ship for three months. They are then relieved and then have four weeks of leave. The technicians in the engine room also come from Russia and also travel for three months and then have four weeks‘ leave. There is a cook for the physical well-being.

The decksprew consists of four Filipinos and they sail nine months with the ship and then release two to three months. Sometimes the Filipinos end up on a ship in Asia, about three months. Then they are a total of 12 months at sea. A Filipino has seen his family 18 times over the past 20 years. Of course they get a hunger wage and have to work hard to get away from home. This is a downside of globalization.