Tag 3 meiner Schiffsreise

Der dritte Tag begann mit Seegang und einem dramatischen Sonnenaufgang. Vor den ersten Licht stand ich an der Reling und starrte in den sehr dunklen Morgen. Das Sonnenlicht drang nur durch zwei Wolkenlücken, sonst war nichts zu sehen, kein Horizont. Himmel und See waren eins.

Erst langsam dämmerte es und ich konnte Land sehen: Schweden. Die Ostsee beruhigte sich und es wurde Zeit für einen ersten Tee. Nach dem Frühstück ging ich auf die Brücke. Halmstad kam in Sicht und später liefen wir in den sehr kleinen Hafen ein. Währenddessen schien die Sonne und Schweden erstrahlte. In Halmstadt wurden ein paar Container be- und entladen.

Nach ca. acht Stunden liefen wir aus, in Richtung Öresund. In absoluter Dunkelheit fuhren wir durch die Meerenge. Die Küsten wurden durch die Lichter der angrenzenden Städte markiert, sogar einzelne Häuser konnte ich in Dänemark sehen, natürlich durch das Fernglas.

Am Flughafen Kopenhagen flogen die Flugzeuge in geringer Höhe über das Schiff und ich konnte einzelne Terminals erkennen. Kurz danach, um Mitternacht, passierten wir die Öresundbrücke, die den Ausgang zum Öresund markiert. Ein toller Moment und damit ging der dritte Tag zu Ende.

Day 3 of my boat-trip.

The third day began with swell and a dramatic sunrise. Before the first light, I stood at the rail and stared into the very dark morning. The sunlight penetrated only through two cloud gaps, otherwise nothing could be seen, no horizon. Heaven and sea were one.

Slowly it dawned and I could see land: Sweden. The Baltic Sea calmed down and it was time for a first tea. After breakfast I went to the bridge. Halmstad came into sight and later we arrived in the very small harbor. Meanwhile the sun and Sweden seemed to shine. In Halmstadt a few containers were loaded and unloaded.

After about eight hours we leaved, towards Öresund. In absolute darkness we drove through the sea. The coasts were marked by the lights of the neighboring cities, and I could even see individual houses in Denmark, of course, through binoculars.

At the Copenhagen airport, the planes flew low over the ship and I could see some terminals. Shortly thereafter, at midnight, we passed the Öresund Bridge, which marks the exit to Öresund. A great moment and the third day ended.

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