Tag 5 meiner Schiffsreise

Rückweg nach Deutschland

Früh aufgestanden im Hafen von Gdynia. Ein Hafen der aus Containerterminals, Werften, einer Marinebasis und Fähranleger besteht. Während der Ausfahrt habe ich sehr viele Fotos gemacht und mal wieder die ganze Zeit von der Brücke geschaut. Nach ein paar Stunden verließen wir die Danziger Bucht und es ging wieder in Richtung Westen.

Wir fuhren immer in Sichtweite des Lands. Immer wieder passierten wir kleine Fischerboote, die scheinbar im Nichts auf der Suche waren. Vögel flogen im Tiefflug über die Ostsee. Hin und wieder tauchten Schiffe hinterm Horizont auf, wurden größer, größer, passierten uns und verschwanden dann wieder hinter dem Horizont. Klingt nicht aufregend, war es aber.

Die Crew besteht aus drei Nautik-Offizieren, die aus Russland kommen. Die fahren drei Monate mit dem Schiff. Die werden dann abgelöst und haben dann vier Wochen Urlaub. Die Techniker im Maschinenraum kommen ebenfalls aus Russland und fahren ebenfalls drei Monate und haben dann auch vier Wochen Urlaub. Für das leibliche Wohl sorgt ein Koch.

Die Deckscrew besteht aus vier Filipinos und die fahren neun Monate mit dem Schiff und haben dann zwei bis drei Monate frei. Manchmal heuern die Filipinos im Anschluss auf einem Schiff in Asien an, ca. für drei Monate. Dann sind sie insgesamt 12 Monate auf See. Ein Filipino hat seine Familie 18 mal in den letzten 20 Jahren gesehen. Natürlich bekommen die einen Hungerlohn und müssen hart dafür arbeiten, fern der Heimat. Das ist eine Kehrseite der Globalisierung.

Return to Germany

Wake up early in the port of Gdynia. A port consisting of container terminals, shipyards, a naval base and ferry dock. During the trip I took a lot of pictures and once again looked the whole time from the bridge. After a few hours we left the Gdansk bay and it went back to the west.

We always went in sight of the country. Again and again we passed small fishing boats, which were apparently in search of nothing. Birds flew over the Baltic Sea. Every now and then, ships emerged behind the horizon, grew bigger, bigger, passed us, then disappeared behind the horizon. Does not sound exciting, but it was.

The crew consists of three nautical officers, who come from Russia. They drive the ship for three months. They are then relieved and then have four weeks of leave. The technicians in the engine room also come from Russia and also travel for three months and then have four weeks‘ leave. There is a cook for the physical well-being.

The decksprew consists of four Filipinos and they sail nine months with the ship and then release two to three months. Sometimes the Filipinos end up on a ship in Asia, about three months. Then they are a total of 12 months at sea. A Filipino has seen his family 18 times over the past 20 years. Of course they get a hunger wage and have to work hard to get away from home. This is a downside of globalization.

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